Das BuddyProjekt

Das gemeinsame Buddy-Projekt des Gymnasiums Horn–Bad Meinberg und der Schule am Teutoburger Wald (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) startete im Frühjahr 2010. Angelehnt an das Buddy-Prinzip lernen hier die Schüler*innen beider Schulen füreinander da zu sein, miteinander zu lernen und aufeinander zu achten. Einmal wöchentlich kommen hierfür die Schüler*innen des Gymnasiums an die Schule am Teutoburger Wald und haben eine Menge Spaß mit ihren Buddys der Förderschule. Im Rahmen einer Einzelförderung unterstützen die Gymnasiasten die Förderschüler in der Unterrichtszeit oder gestalten verschiedene Freizeitaktivitäten gemeinsam.

Beim ersten Kennenlernen der Buddy-Tandems erfuhren alle Schüler*innen die Hobbies des anderen. Dann starteten die wöchentlichen Treffen. Die Buddys überlegen zusammen wie sie die gemeinsame Zeit verbringen können, z.B. mit Fußball spielen, Bilder der deutschen Nationalmannschaft anschauen, malen oder einfache Texte zu interessanten Themen lesen.

Das Ziel ist, im Umgang mit Menschen mit einer Behinderung Vorbehalte abzubauen und die Schüler*innen der Förderschule in einem anderen Licht zu sehen. Genau dies verfolgt das besondere Buddy-Projekt der beiden Schulen. Durch gemeinsame Aktivitäten sollen die Berührungspunkte beider Schulen im Schulnetzwerk Horn selbstverständlicher werden.

Buddy+ – Projekt

Der Inklusionsgedanke wird auch bei uns an der Schule gelebt.

Seit mittlerweile drei Jahren arbeitet immer eine Klasse unserer Schule mit einer Klasse des Gymnasiums in Horn zusammen.

Die Treffen finden über einen Zeitraum von zwei Schuljahren jeweils in einem Unterrichtsblock in der Woche statt. Es nehmen überwiegend Schüler*innen zwischen 12 und 15 Jahren teil. Am Gymnasium ist dieser Kurs ein Wahlpflichtfach für die 8. und 9. Klasse mit den Leitfächern Pädagogik und Sport.

Das gemeinsame Motto lautet:

„Aufeinander achten, füreinander da sein und miteinander lernen.“

Dieses Inklusionsprojekt bekam den Namen Buddy+, weil es aus dem Buddy-Projekt entstanden ist.

(Buddy-Projekt bedeutet, dass ein/e Schüler*in unserer Schule von einem/r Schüler*in des Gymnasiums für eine Stunde in der Woche besucht wird.)

  • Zusammen sein,
  • zusammen spielen,
  • zusammen Spaß haben,
  • zusammen Projekte/ Ideen entwickeln für ein gemeinsames Handeln,
  • zusammen Sport machen,
  • zusammen Kunst machen,
  • sind einige Ideen, die bei den wöchentlichen Treffen gemeinsam gelebt werden.

Vor zwei Jahren entstand daraus ein großes „Zirkus-Projekt“, im letzten Jahr ein Tanzprojekt und im Moment beginnt die Erarbeitung einer Schwarzlichtaufführung.

Ein Film auf der Grundlage des Songs von Fanta 4 Clueso „Komm lass uns noch ein bisschen zusammen bleiben…“ ist im letzten Schuljahr im Buddy+ – Projekt entstanden.

Die Schüler*innen beider Schulen profitieren voneinander. Berührungsängste werden nach und nach weniger oder lösen sich ganz auf. Einige Kontakte werden enger, andere lösen sich wieder auf. Manchmal entsteht in diesen zwei Jahren auch ein neuer Buddy-Kontakt. Freude, Fröhlichkeit und Spaß am gemeinsamen Tun stehen bei allen Treffen im Vordergrund.

Auf jeden Fall ist das Buddy+ –  Projekt ein gelungener Beitrag zum Thema „gelebte Inklusion“.

Gefördert

durch:

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